Super Leistung unserer jungen Truppe

Am Freitag, 17.05.2019 war es wieder soweit. Um 16.00 Uhr trafen wir (D1 + C1 plus Betreuer) uns an der GHZ und los ging es mit 31 Mann nach Ibbenbüren.
Nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten und die Kinder versorgt waren, ließen wir den Abend gemeinsam mit den Uedemer Betreuern gemütlich bei einem Glas Wasser ausklingen. Aufgrund des frühen Turnierstarts am nächsten Morgen, gingen die Jungs dann auch zeitig ins Bett.
Wir, die C-Jugend, gingen mit gemischten Gefühlen in das Turnier. Unsere ersten Spiele als junger Jahrgang in der C. Dass es schwer werden konnte, wussten die Jungs, aber da mussten sie jetzt durch. 13 Mannschaften waren am Start, gespielt wurde in zwei Gruppen (wir in der siebener) also 6 Spiele a 15 Minuten. Unglücklich waren nur die daraus resultierenden Wartezeiten von bis zu 2 Stunden zwischen unseren Spielen.

3 Siege – 1 Unentschieden – 2 Niederlagen

Dass die Spiele jetzt körperlicher werden, zeigte sich dann auch direkt im ersten Spiel gegen den Gastgeber. Trotz der körperlichen Überlegenheit einiger Ibbenbürener Spieler, hielten unsere Jungs toll dagegen. Wir verloren das Spiel zwar 3:5, aber bei einer besseren Chancenauswertung wäre hier ein Unentschieden möglich gewesen. Nach dem Spiel war den Kindern aber klar, dass wir hier, bei entsprechendem Einsatz, nicht ganz chancenlos sein würden.
Im Spiel gegen HSG Lesum 2 sollte es besser laufen, da sie uns körperlich nicht so überlegen waren. Was soll ich sagen, wir haben 6:1 gewonnen, aber schlecht gespielt. Zudem verletzte Felix sich schon zu Beginn, musste sich auswechseln lassen und fiel für den Rest des Turniers aus.
Im dritten Spiel ging es gegen die SG Langenfeld. Zu diesem Zeitpunkt verlustpunktfrei und am Ende auch Finalist. Viel ausgerechnet hatten wir uns hier nicht, aber manchmal kommt es halt anders. Die Jungs hauten sich voll rein und hielten richtig gut dagegen und plötzlich führten wir 7:4. Leider haben wir es versäumt, den Sack zuzumachen und so kam Langenfeld wieder ran und ging sogar 8:7 in Führung. Die Jungs ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen, glichen aus und bekamen dann kurz vor Ende sogar noch einen Siebenmeter zugesprochen, den wir aber leider nicht verwandeln konnten. So konnte Langenfeld selbst noch einen Angriff starten, den wir zwar unterbinden konnten doch mit dem Schlußpfiff bekamen sie noch einen Freiwurf zugesprochen. Also, alle in die Mauer und groß machen. Ich mochte eigentlich gar nicht hinschauen, nur soviel, gut, dass Erik lange Arme hat und den Ball noch aus dem Winkel holen konnte. Vielleicht ein klein wenig enttäuscht, weil es am Ende nicht ganz gereicht hat, verließen die Jungs trotzdem mit breiter Brust das Feld, denn ein Unentschieden gegen Langenfeld war schon ein super Erfolg. Das war auch unser bestes Spiel während des Turniers.
Im vierten Spiel ging es gegen den TV Emsdetten. Gegen den späteren Turnier-Sieger hatten wir nichts zu erwarten und so ging es uns wie all den anderen Teams auch, wir hatten keine Chance und verloren klar mit 14:3.
Das nächste war dann das „Freundschaftsspiel“ gegen Uedem. Beide Mannschaften kennen sich schon lange von verschiedenen Turnieren und es besteht eine Freundschaft zwischen den Jungs. Diese Spiele sind meistens sehr eng und so war es auch diesmal. Mit 6:4 hatten wir am Ende die Nase vorn.
Es war inzwischen 18:30 Uhr, als wir zum letzten Vorrundenspiel gegen den Haaner TV antreten mussten. Noch einmal hieß es Kräfte sammeln und konzentrieren; zumal die Haaner auch körperlich in unserer Klasse spielten, wollten die Jungs auch dieses Spiel noch gewinnen. So kam es dann auch, wir ließen nicht viel zu und gewannen am Ende dann 10:5.
In unserer Gruppe belegten wir letztendlich, nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter den punktgleichen Ibbenbürenern, den 4. Platz.

Fazit

Das Turnier hat gezeigt, dass wir in der Abwehr auch gegen die „größeren Teams“ schon recht gut dagegenhalten können. Im Angriff lassen wir noch zu viele Chancen ungenutzt, aber das können wir hoffentlich noch ändern.
Nach dem Abendessen ließen wir dann auch den Samstagabend gemütlich ausklingen.
Am Sonntag machten wir uns dann nach dem Frühstück wieder auf den Heimweg. Gegen 11 Uhr konnten die Eltern dann ihre „müden Krieger“ (die einen mehr, die anderen weniger) wieder in Empfang nehmen.
Es war wieder ein schönes Turnier und ein tolles Wochenende, das wohl allen gefallen hat.
Auf diesem Weg möchte ich mich bei Bernd und Thomas für die Organisation und bei den Vätern von Fynn, Finn, Luis, Jonathan und Alex fürs Fahren und die Unterstützung vor Ort bedanken.

Und natürlich auch bei:
Benjamin, Erik, Felix, Fynn, Jonathan, Julius, Linus, Max, Phil M., Phil P., Tobias und Yannik, die nicht nur ein tolles Turnier gespielt, sondern sich auch vorbildlich verhalten haben.

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