Deja-vu 2019

Schon der Spielplan ließ Erinnerungen an den Sauerlandcup 2018 aufkommen. Das 1. Spiel wieder gegen RSV Altenbögge-Bönen und das letzte Spiel gegen den HSV Hamburg. Wir hätten damals das letzte Spiel mit sechs Toren Differenz verlieren dürfen, taten es aber mit sieben Toren und waren als Gruppenletzter ausgeschieden.

Bockstarker Auftakt

Mit einem herausragenden Jan Vorwerk zwischen den Pfosten, der u.a. alle drei Siebenmeter parierte, gelang uns ein starkes Spiel gegen den 6. der Oberliga Westfalen. Bedingt durch einige Spielerwechsel gewannen wir am Ende nur mit 10:8 nachdem wir bereits mit fünf Treffern führten.

Starker Auftritt gegen den TuSEM

Setzte es in der Saison im Hinspiel eine 37:17 Klatsche, so konnten wir heute mithalten, kämpften uns von fünf Treffern Rückstand wieder auf zwei Treffer heran und verloren am Ende nach guter Leistung knapp mit 12:15.

Kollektives Versagen auf ganzer Linie

Nachdem Holzheim knapp gegen den HSV Hamburg verloren hatte, verloren sie leider auch mit 10:15 gegen Altenbögge. Somit konnten wir uns eine Niederlage mit drei Toren leisten, um in die Zwischenrunde einzuziehen. Dies hatte ich den Jungs aber gar nicht gesagt, denn wir wollten das Match unbedingt gewinnen, um Platz 3 in der Gruppe zu erreichen.

Es ging auch gut los und wir führten nach fünf Spielminuten mit 3:2 Toren. Was dann passierte bleibt mir ein Rätsel. Holzheim spielte sich in einen Rausch – war hier Äppelwoi im Spiel? – eine Dopingprobe musste aber nicht genommen werden. 😉 Selbst die Manndeckung gegen die beiden herausragenden Spieler der Hessen blieb ohne Erfolg. Wir gingen mit 9:20 Toren regelrecht unter. Das Deckungsverhalten war eine einzige Katastrophe und im Angriff reichen Einzelaktionen auf diesem Niveau nicht aus und den Holzheimer Torwart warfen wir trotz meiner Warnungen zum Helden.

Austrudeln gegen den HSV

Vor dem Spiel stand der HSV als Gruppensieger und wir als Gruppenletzter bereits fest. Zu Beginn hielten wir gut mit und lagen bis zur 18. Spielminute mit 7:12 zurück. Leider ergaben wir uns dann in unser Schicksal und wurden mit 8:20 förmlich abgestraft.

Fazit

Hätt der Hund nicht geschissen, hätt er die Katz erwischt. Hätten wir unsere Leistung aus den beiden ersten Spielen gezeigt, hätten wir – wenn überhaupt – knapp gegen Holzheim, die übrigens mit 12:15 gegen TuSEM den Kürzeren zogen, verloren. So konnte am Samstagabend richtig gefeiert werden, denn spielen brauchten wir am Sonntag nicht mehr.

Es spielten:
Jan Vorwerk (1. u. 3. Partie), Moritz Sommer (2. u. 4. Partie) – Tristan Mogs, Oskar Dertinger, Jonathan Oyda, Dominik Wagner, Finn de Lede, Philipp Baier, Sergey Puterlas, Christoph Guth, Luca Knoblauch, Jakob Klett, Aaron Althoff und Maurice Gebert (Torschützen wurden nicht notiert, ist ja auch ein Mannschaftssport, siehe kollektives Versagen!)

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