UM EINE ERFAHRUNG REICHER
Gestern ging es zu unserem ersten Auswärtspiel in der Nordrheinliga nach Bayer Dormagen. Neben Opladen und dem Bergischen HC sicher die schwierigste Aufgabe in der ersten Runde. Leider fehlten uns auch gestern wieder zwei Spieler und zwei waren noch leicht angeschlagen. Nach Spielende mussten wir die Liste um zwei weitere Spieler erweitern. Zum Glück haben wir jetzt erstmal 6 Wochen Pause und hoffen, dass bis dahin alle wieder fit sind.
Zum Spiel
Die erste Überraschung war, dass keine Schiedsrichter gekommen sind. Laut TSV waren keine angesetzt und so sprang nach Absprache mit Dormagen, der Vater von Jonas ein, der als Zuschauer auf der Tribüne saß. Danke dafür.
Nicht nur der Gegner, sondern auch die große Halle flößte einigen schon mächtig Respekt ein, aber das wollten wir eigentlich mit Spielbeginn ablegen. Das funktionierte leider nicht bei allen.
Dormagen hatte Anwurf, wir konnten den Ball verteidigen und hatten selbst eine große Chance in Führung zu gehen, scheiterten leider (wie auch in anderen Situationen) am guten Dormagener Torwart. Dann aber schaltete Bayer einen Gang höher und das Spiel nahm leider seinen befürchteten Verlauf. Tor um Tor baute unser Gegner seinen Vorsprung zum 21:6 Pausenstand aus.
Die zweite Hälfte verlief zu Beginn ähnlich, dann wechselte auch Dormagen viel aus und wir konnten die letzten 19 Minuten etwas besser mithalten. Mit  „nur“ 10:4 ging dieser Teil des Spiels an Dormagen. Am Ende siegte Dormagen klar mit 39:10.
Eigentlich war unser Vorsatz, so wenig eigene Fehler wie möglich zu machen, damit Bayer nicht zu viele Tempogegenstöße laufen konnte, aber das ging gründlich in die Hose. Mindestens 15 Tore gelangen Dormagen alleine dadurch, dass wir im Spiel nach vorne den Ball verloren haben. Wir können von Glück reden, dass Erik gestern einen sehr guten Tag hatte und mit vielen tollen Paraden ein höheres Ergebnis für Dormagen verhinderte.  Gleiches gilt für Theo und Hendrik, die immer wieder gegen das Abwehr-Bollwerk von Dormagen angelaufen sind. Nach Spielende konnte man sagen, Hendrik ist zum Glück „mit einem blauen Auge“ davon gekommen.  Gute Besserung.
Es bleibt festzuhalten, sollten wir es nicht schaffen, unsere eigenen Fehler zu minimieren – wir sprechen da in erster Linie von Fangen und Passen- (wobei ich persönlich eh nicht verstehen kann, wie man die vollgeharzte Kugel von gestern nicht fangen konnte, aber egal), wird es auch gegen die vermeintlich schwächeren Gegner schwer, ein ordentliches Ergebnis herauszuspielen.
Wir haben jetzt erst einmal 6 Wochen Pause, also Zeit genug den Kopf wieder frei zu bekommen.
Für die JSG spielten:
Erik (Tor), Jonathan (1), Jonas (1), Theo, Tobias, Henning (1), Phil P. (1), Hendrik (5), Linus, Marvin (1) und Finn
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