Peinliches 19:25 (10:10) gegen BTB Aachen

Da war er wieder der Angstgegner der JSG Hiesfeld/Aldenrade. Nachdem schon unsere A1 in der Nordrheinliga beide Spiele gegen den BTB verloren hat, haben wir heute locker nachgelegt.

Völlig verdient verloren

Man soll sich immer an die eigene Nase packen, wir waren heute deutlich schlechter als unser Gegner aus Aachen und haben nur kurz vor der Halbzeit ordentlich Handball gespielt. In dieser Phase machten wir aus einem 7:9 bzw. 8:10 Rückstand noch ein 10:10 Unentschieden.

„Pomadig“, dies umschreibt unsere Spielweise in den ersten Minuten am besten. Schon beim 2:4 nach 8:44 min. musste ich das 1. Team-Timeout ziehen. Beim 6:6 nach 15 Minuten schienen wir das Blatt wenden zu können, aber wie bereits in der gesamten bisherigen Spielzeit warfen wir den gegnerischen Torwart zum Helden. Beim 6:8 war der BTB weggezogen, doch – wie bereits oben geschrieben – schafften wir bis zum Halbzeitpfiff den 10:10 Ausgleich.

Unterirdischer Start in den 2. Durchgang

Nein, es gab keinen Baldriantee in der Kabine und Schlaflieder haben wir auch nicht gesungen. Durch zwei Hundertprozentige hätten wir in Führung gehen können, aber wir beschlossen auch den zweiten Aachener Torwart zum Helden zu werfen. Am Ende machten vor allem die zwei Aachener Keeper den entscheidenden Unterschied. Meine zweite Auszeit beim Stand von 10:14 nach 33:02 min. brachte keine Wende. Erst nach 10 ½ torlosen Minuten gelang uns das 11:14 und kurze Zeit später noch das 12:14. Selbst die rote Karte gegen den BTB half uns nicht. Mit einem „Jetzt erst recht“ ging Aachen acht Minuten vor dem Schlusspfiff vorentscheidend mit 13:19 in Front. Nach dem vorendscheidenden 14:21 nach 44:52 min. konnten wir nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Aachen feierte zu Recht einen verdienten 19:25 Auswärtssieg.

Seltsame Entscheidungen

Die 2:5 Zwei-Minutenstrafen gegen uns waren sehr kurios und wurden von Aachen durch starkes Überzahlspiel zu einfachen Toren genutzt. Leider hatten die Schiedsrichter heute auch einen schlechten Tag. Trotzdem waren wir eindeutig schlechter als die Beiden und können die Schiedsrichterleistung nicht als Entschuldigung anführen.

Einzelkritik

Das Fehlen unseres Mittelmannes Philipp Baier, der beide Spiele gegen Aachen verpasst hat, sowie der verletzungsbedingte Ausfall unseres Rückraumshooters Aaron Althoff waren heute natürlich mitentscheidend für unsere Niederlage. Leider konnte kein anderer Spieler in die Bresche springen. Heute zeigte nur Jakob Klett auf Linksaußen mit drei Toren und ohne Fehversuch eine gute Leistung.

Es spielten:
Jan Vorwerk (1. – 43. min.), Moritz Sommer (44. – 50. min.) – Tristan Mogs (5/2), Oskar Dertinger, Jonathan Oyda (2), Tim-Oliver Markett (3), Finn de Lede (2), Jakob Klett (3), Luca Knoblauch, Christoph Guth, Aaron Althoff, Maurice Gebert (4).

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