Schnell den Mut verloren

JSG Hiesfeld/Aldenrade – TuSEM Essen 23:40 (13:19)

JSG Handball Köln – JSG Hiesfeld/Aldenrade 37:26 (17:11)

Eigentlich sind beide Spiele einfach zusammen zu fassen. „auslassen vieler Torchancen, beeindruckt von der Körperlichen Spielweise!!!“

Die ersten 15 Minuten konnten wir vor einer für uns großartigen Kulisse ausgeglichen gestalten, die Stimmung in der Halle war von beiden Seiten schon großartig. TuSEM Essen wollte seiner Favoriten Rolle schnell gerecht werden und hat gerade in der Abwehr, eine von mir angekündigte Robustheit durchgezogen, die in dieser Klasse dazugehört. Da Worte nicht immer ihre Wirkung erzielen haben die Jungs im Spiel schnell gemerkt. Leider haben wir uns davon beeindrucken lassen und nicht unser Spiel konsequent durchgezogen.

Ruhe verloren – Hektik beherrschen lassen

Im laufe der ersten Halbzeit haben wir dann die Ruhe verloren und nie mehr wieder gefunden, alles, was bis dahin funktioniert hat wurde eingestellt und durch hektische Aktionen ersetzt und abgeschlossen. Die Vorgaben im Angriff und in der Abwehr wurden völlig vergessen. Es begann die Zeit, wo wir viele gute Möglichkeiten liegegelassen haben und in der Abwehr keinen Zugriff (zu zaghaft nicht aggressiv) mehr bekamen. Deshalb konnten sich die Essener bis Halbzeit mit 6 Toren absetzen. Mit neuem Mut wollten wir die 2. Halbzeit angehen doch der Kopf wollte was anderen als die Arme und Beine. Egal was wir auch probierten wir fanden nicht zurück ins Spiel. TuSEM konnte sich immer weiter absetzen und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient.

Neues Spiel ähnlicher Verlauf

Keine 24 Stunden später stand die Auswärtspartie bei der JSG Handball Köln an. In einer schlecht beleuchteten Halle wollten wir wieder zu unserem Spiel finden. Doch es kam anders, die ersten Minuten des Spiels waren schon entscheidend gewesen. Statt 0:5 hätte es auch 5:5 stehen können, doch alle Torwürfe haben das Tor nicht getroffen, Drüber oder daneben war das Ergebnis unserer Würfe. Auch nach einigen Umstellungen wurde es vorne nur bedingt besser, wenn man in 25 Minuten 30 Torwürfe hat, davon 11 Bälle ins Tor gehen der Torwart einen Ball hält kann man sich ausmalen, wo die restlichen Würfe gelandet sind. Auch in diesem Spiel konnten wir in der 2. Halbzeit den Schalter nicht mehr umlegen. Bis zur 40. Minute hielten wir das Ergebnis immer bei -6, der letzte Versuch mit einer offenen Manndeckung noch was zu bewirken sollte auch nicht funktionieren, weil wir nicht konsequent genug die Kölner Spieler attackiert haben.

Wir haben das Spiel in den ersten Minuten verloren.

Das Spiel und das Selbstbewusstsein hätten eventuell eine andere Wendung genommen, wenn wir nicht die ersten 6 Würfe neben sondern ins Tor gebracht hätten. Es ist zwar eine Spekulation doch was wäre wenn…..

Wir haben jetzt bis nach den Herbstferien Zeit unser Selbstvertrauen wieder zu stärken und an unseren Schwächen in der Abwehr und im Angriff zu arbeiten, um unseren nächsten Gegnern mehr entgegenzubringen.

Jungs Kopf hoch Mund abputzen weiterarbeiten und in den nächsten Spielen machen wir es besser.

Jan, Luis, Nils, Jan P. Tom (4), Mika (5), Franz (6), Moritz (7), Mats P. (4), Theo (11), Mats B (3), Mathis (2), Lasse (3), Yannik (4)

 

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