männl. B1-Jugend gegen den VfL Gummersbach

Einfach ein geiles Spiel!

Heute wäre ich lieber Zuschauer gewesen und hätte das Handballspektakel von der Tribüne aus verfolgt. Die zahlreichen Besucher sahen die beste Halbzeit, die wir als B-Jugend in dieser Saison in der Regionalliga Nordrhein abgeliefert haben.

16:15 Führung zur Halbzeit

Mit richtig starken Kombinationen vor allem über den starken Tim-Oliver Markett am Kreis netzten wir immer wieder ein. Ja, es ist wirklich wahr, nach dem 0:1 übernahmen unsere Jungs das Kommando. Nach dem 2:1 gingen wir mit 4:2 in Front. Das 4:4 konterten wir zum 7:4. Das Gummersbacher Team-Timeout (8:08 min.) war die prompte Folge.

Noch besser

Eine Wende? Fehlanzeige! Wir zogen auf 9:4 davon. Ungläubiges Staunen machte ich breit, was geht denn hier? Ja, bis zum 14:10 (18:29 min.) konnten wir den Vorsprung sogar behaupten. Da die Kräfte, unseres bis dato durchspielenden Teams – nur Nico Freuches kam für Philipp Baier – nachließen, entschlossen wir uns eine Auszeit (18:46 min.) zu nehmen.

Team-Timeout ein Fehler?

Die Auszeit hatte leider unangenehme Folgen. Gummersbach deckte nicht mehr 6:0, sondern eine defensive 3:2:1. Obwohl wir am Donnerstag in Dormagen mit dieser Deckung gut zurechtgekommen sind, hatten wir heute plötzlich ein Problem. Über 15:12 glich der Favorit zum 15:15 aus. Doch 12 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff brachte uns Calvin Hoyer wieder in Front.

In der 2. Halbzeit galt: „Am Drücker bleiben!“

Was sollten wir in der Halbzeitpause sagen, außer macht weiter so und aufzeigen, wie man gegen eine offene Deckung spielt. Mit 16:17 (27:02 min.) lagen wir dann leider schnell zurück, doch wir wachten wieder auf und gingen erneut mit 19:17 (29:46 min.) in Führung. Diese hatte bis zum 21:19 (33:07 min.) bestand.

Wendepunkt

Zwei Gummersbacher Tore bedeuteten dann das 21:21. Wir versuchten mit einer Auszeit (35:55 min.) dagegen zu steuern. Leider nutzte es nichts! Großes Abschlusspech, der Pfosten und die Latte wurden unsere Gegner, so konnte der Bundesliganachwuchs auf 21:23 und wenig später gar auf 22:25 (41:29 min.) wegziehen. Mit ein wenig mehr Glück wären wir auch in dieser Phase drangeblieben.

Endspurt

Wir versuchten alles, beim 25:26 (44:38 min.) keimte nochmals Hoffnung auf, diese zerstörte der VfL aber durch zwei schnelle Tore in Folge und war beim 25:28 (47:02 min.) der heute glückliche Sieger. Wir nahmen noch ein Team-Timeout und gaben auch allen bis dahin nicht eingesetzten Spielern eine kleine Einsatzzeit. Fast mit dem Schlusspfiff hielt Moritz Sommer dann noch einen Siebenmeter vom DHB-Auswahlspieler Mathis Häseler.

Es spielten:
Robin Winter und Moritz Sommer
Marlon Meinert, Nils Homscheid (3), Ben Beekmann (6), Tim-Oliver Markett (5), Simon Strangemann (1), Luis Huvermann, Philipp Baier (3), Nico Freuches (1/1), Philipp Bruns (2), Aaron Althoff, Viktor Kilb, Calvin Hoyer (4)

Wir Trainer waren heute unfassbar stolz auf unser Team!

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